Recruiting im Mittelstand: Die Strategie ist entscheidend

Thu, 18 Jul 2019 08:50:11 +0200

Der Fachkräftemangel weitet sich aus, zunehmend mehr Unternehmen klagen über unbesetzte Stellen. Kleine und mittelständische Unternehmen fühlen sich gegenüber den großen Konzernen oftmals benachteiligt. Dabei haben sie als Arbeitgeber nicht zwangsläufig das Nachsehen – entscheidend sind primär die eigenen Recruiting-Strategien.

Bedürfnisse und Wünsche der Bewerber erkennen

In bestimmten Branchen und Berufsfeldern wissen Fachkräfte über ihren hohen Marktwert nur allzu gut Bescheid. Als Folge können Sie ihre Arbeitgeber quasi frei wählen. Einige Unternehmen haben hierauf längst reagiert und sich via Employer-Branding ein angepasstes Image erarbeitet, um so bei Fachkräften die erste Wahl zu sein.

Die Praxis zeigt, dass vor allem große Unternehmen hierin sehr gut sind. Allerdings heißt dies nicht, dass Arbeitgeber aus dem KMU Umfeld einen Nachteil haben. Vielmehr kommt es darauf an, ob & wie Unternehmen auf die aktuelle Situation am Markt reagieren und ihr eigenes Image gestalten. Auswertungen zeigen, dass Unternehmensgröße längst nicht alles ist. Viele Bewerber würden auch für mittelständische Unternehmen arbeiten, sofern sie dort attraktive Arbeitsbedingungen vorfinden.

Allerdings ist Employer-Branding als Disziplin nicht zu unterschätzen. Gerade im Feld der kleinen und mittleren Unternehmen wird über die Bedürfnisse potenzieller Fachkräfte oft nur spekuliert. Verantwortliche gehen von Annahmen aus, ohne jedoch mit Gewissheit sagen zu können, welche Bedürfnisse die dringend benötigten Fachkräfte tatsächlich haben.

Eine wichtige Maßnahme besteht deshalb darin, die Situation zu analysieren und somit Fakten zu schaffen. Es macht wenig Sinn, allgemeinen Trends zu folgen. Stattdessen kommt es darauf an, herauszufinden, welche konkreten Bedürfnisse die jeweiligen Bewerber wirklich haben – je nach Branche und Fachbereich können ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche existieren.

Genau diese Bedürfnisse gilt es zu ermitteln. Dies bedeutet, im ersten Schritt Zeit zu investieren und entweder selbst zu recherchieren oder sich von Experten unterstützen zu lassen. Erst dann ist es möglich, sich als Arbeitgeber entsprechend auszurichten und so die eigene Attraktivität zu steigern.

Eigene Stärken ausspielen

Zugegeben: aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen, sind größere Unternehmen hierin sehr gut. Doch bedeutet Größe auch, dass es im eigentlichen Prozess tendenziell langsam vorangeht. In mittelständischen Organisationen existieren im Regelfall weniger Hierarchiestufen, wodurch es möglich ist, Entscheidungen innerhalb kürzerer Zeiträume zu treffen und Vorhaben schneller umzusetzen. Während andere noch recherchieren, sind diese dort schon einige Schritte weiter und erreichen Fachkräfte besser.

Diese Eigenschaft ist eine Stärke, die es im Mittelstand auszuspielen gilt. In manchen Fällen ist dies jedoch leichter gesagt als getan und erfordert zusätzliche Unterstützung von der Geschäftsleitung, damit HR-Managern eine schnelle Umsetzung auch gelingt.

Ähnlich gilt es auch bei der Schaffung von Benefits zu agieren. Gerade in diesem Punkt geben
viele Mittelständler zu, dass sie sich vergleichsweise schwer damit tun. Paradebeispiele sind Arbeitszeiten und Gehaltsmodelle, die mehr Flexibilität bieten – in diesen Bereichen sind große Unternehmen oft deutlich agiler. Allerdings muss dies nicht zwangsläufig so sein. Auch im Mittelstand lassen sich solche Modelle praxisgerecht und wirtschaftlich umsetzen.

Ihre Experten

Unter dem Strich haben mittelständische Unternehmen eine ganze Reihe von Ansatzpunkten, um ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und so mehr Fachkräfte zu gewinnen. Hierbei leisten wir Unterstützung – gerne entwickeln unsere Spezialisten auch für Ihr Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen, um dem Fachkräftemangel zu entgegnen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Quellen:
https://www.tecchannel.de/a/employer-branding-wie-der-mittelstand-fachkraefte-gewinnt,2050941
https://www.lead-digital.de/mitarbeiter-wollen-an-etwas-groesseres-glauben/

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